Neues Schuljahr und Rückblick auf den Sommer

 

Das neue Schuljahr hat uns wieder und der Sommer liegt leider schon lange hinter uns. Seit dem letzten Bericht vom Sommerlager hat sich aber doch einiges getan.
Darüber will ich hier und heute berichten.

Bundeslagr 2014 in Schachen

 

 

 

Nicht lange nach dem Sommerlager fand in Schachen das Bundeslager statt. Einige von uns haben im Teillager  Mitteldeutschland dort teilgenommen.
Viel kann ich über dieses Bundeslager nicht berichten ... Ich war nicht dabei ... Von August weiß ich das es wieder sehr gut war, trotz Evakuierung vor einem Unwetter.
Das nächste Bundeslager wird 2017 in der Region Dessau stattfinden.


Turnuns gemäß haben wir auch in diesem Jahr eine Stammesversammlung abgehalten. Leider waren viele (ich auch (Urlaub)) nicht dabei. Schade. Diese Versammlung ist sehr
wichtig weil hier auch die Stammesleitung gewählt wird. Wenn so wenige da sind macht so manches mal die Wahl keinen Sinn ....

Unsere neues Stammesleitung Moritz und Jan und Kalr als Vertreter wollen aber wieder neuen Schung in das ein wenig eingeschlafene Stammesleben bringen.
Es wurde außerdem beschlossen die Spende über 1400 €  der Quarzwerke zum einen den beiden Teilnehmern des Welttreffens der Pfadfinder in Japan (je 500 €) zu geben.
Der verbleibende Anteil von 400 € soll für die Materialien genutzt werden, die wir für den Bau eines Unterstandes in unserem Wald benötigen.

 

Am letzten Wochenende fand nun das erste Treffen unseres Stammes unter der neuen Führung statt. Aus verschiedenen Gründen sind wir nicht weggefahren, sondern haben uns
im Gemeinderaum getroffen, geredet, gegessen, diskutiert, geschlafen und auch Spaß gehabt. Nachmittags haben wir in unserem Waldstück schon einmal geschaut wo der Unterstand
entstehen soll. Am Sonntag, am Volkstrauertag waren wir traditionsgemäß bei der Ehrung der Toten dabei.

Das nächste Event wird das holen der Fridenslichtes aus Sangerhausen sein. Ich hoffe das wir mehr Teilnehmer haben werden.

friedenlicht 2014

 

 

 

 

 

Gut Pfad

Michael

Jahresplan für die Pfadfindersaison 2014/15

Hallo,

nach dem Ereignisreichen Sommer haben sich die Gruppenleiter mal eine kleine Pause gegönnt und somit haben wir schon lange nichts mehr voneinander gehört, oder waren unterwegs. Doch es geht wieder weiter!!! Deshalb haben wir mal wieder einen Jahresplan entworfen. Dort stehen alle unsere vorerst geplanten Aktionen drin.

Schreibe sie dir also gut in deinen Terminkalender ein, damit du dir die Wochenenden langfristig frei halten kannst. (An die Fußballer: ihr könntet euch ja jetzt schon mal für die Wochenenden freistellen lassen, damit eure Mannschaften auch langfristig Ersatz für euch finden)

Wir freuen uns auf jeden Fall schon mal auf die anstehenden Ereignisse und hoffen dich auch wieder zu sehen.

Bis dahin Gut Pfad!

Moritz und August

 

 

Termin

Ort

Ereignis

25.10.14

Behnsdorf

Stammesversammlung

14.-16.11.14

Behnsdorf

Wochenende (WE)

13.-14.12.14

Sangerhausen

Friedenslicht abholen

13.-25.01.15

NN

WE

06.-08.03.15

NN

WE

24.-26.04.15

Behnsdorf

WE

05.-06.06.15

Behnsdorf

WE

12.-17.07.15

Groß Zerlang

Sommerlager

16.-20.08.15

NN

Landeslager

Februar 2014 Niederndodeleben

 

Vom 14.02. bis zum 16.02.2014 waren wir wieder einmal in Niederndodeleben im Mauritiushaus.

Normaler weise ist es immer kalt, wenn wir dort sind. Doch in diesem Jahr mit dem sehr milden Winter,

war von Kälte nichts zu spüren. Traditionsgemäß wird hier immer sehr lecker gekocht und

essen

schmecktdas

 

 

 

 

 

auch super tolle

Geländespiele finden hier statt. Unterstützt von den beiden "alten" Hans und Franz und es deshalb auch ganz besonders.

FranzHans
 

 

 

Eine andere Tradition verbindet uns auch mit Niederndodeleben. Dort fanden in der letzten Zeit immer die Aufnahmen in unseren

Stamm statt. Leider mussten wir in diesem Jahr damit brechen. Etwas feierliches gab es trotztdem. Mark, der gerade 10 geworden war,

bekam das Halstuch der nächsten Stufe. Das wurde ihm ganz feierlich in der benachbarten Kirche in einer Andacht übereicht.

 stimmung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kerzen                                      verrauscht

 

Ein Thema hatten wir natür auch. Aber das nur am Rande. Der Spaß war wieder im Vordergrund :-))))))

Ich freue mich schon auf das nächste Mal

 

Gut Pfad

Michael

Natur, Baden, Lagerspiel

Und diesen Sommer war es mal wieder soweit. 40 Jungen aus dem ganzen Kirchenkreis versammelten sich am 20. Juli vor einem Reisebus in Behnsdorf. Mit gepackten Taschen ging es dann auf nach

Großzerlang. Auf den Bundeszeltplatz des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) an der Mecklenburger Seenplatte. In kleinen Fünfer Gruppen lebten die Jungs dann 5 Tagen gemeinsam in Kothen (kleinen Zelten) und repräsentierten jeweils eine Hockkultur mit der sie sich mit den anderen Hochkulturen in verschiedensten Bereichen gemessen haben. Sei es durch tägliche Aufgaben wie Essen vorbereiten, Holz hacken, Toiletten putzen, usw. oder durch ein Lagerspiel. Kanu fahren und mehrmaliges Baden gehen stand ebenfalls auf dem Programm. Organisiert und durchgeführt wurde alles von Jungendlichen und vier Erwachsenen.                                                                   Auf dem Rückweg erwartete die Jungen noch eine Überraschung: Eine Abordnung der Quarzwerke GmbH Weferlingen überreichte den erstaunten Pfadfindern ein Check in Höhe von 1400,00 €. Dies war ein Teil des Erlöses des Tages der offenen Tür bei den Quarzwerken, denn alle Einnahmen dieses großen Ereignisses waren ja für einen guten Zweck bestimmt. So reich beschenkt und voller schöner Eindrücke zogen die Jungen dann heim.                                            August Spenn

 

Sommerlage2014

Foto: Carina Bosse

 

Pfadfinder kommen mit Scheck zurück

Riesenjubel bei den Behnsdorfer Pfadfindern. Kurz vor ihrer Ankunft in Behnsdorf nach ihrem einwöchigen Jungencamp in Großzerlangen in Meckenburg machten sie noch einen kurzen Stopp in Hörsingen, wo sie schon erwartet wurden. Ute Löv, Mario Kühnel und Nicolas Trzczany von den Quarz-Werken Weferlingen warteten mit einer großen Überraschung auf. Sie konnten den Pfadfindern nämlich einen Scheck über die stolze Summe von 1400 Euro übergeben. Diese Summe ist ein Bestandteil der Einnahmen am Tag der offenen Tür des Unternehmens. Die Firmenleitung hatte angekündigt, alle Einnahmen des Tages an Vereine und Verbände zu spenden und setzte dieses Vorhaben umgehend in die Tat um.

Drei Instititutionen aus der Region waren auf Mitarbeitervorschläge ausgewählt worden.

"So eine große Spende haben wir noch nie erhalten, das kommt uns sehr zugute", sagte August Spenn völlig überrascht von der spontanen Aktion. Kürzlich konnten die Behnsdorfer Pfadfinder ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Finanzielle Sorgen müssen sie sich nun erst einmal für ihre nächsten Vorhaben nicht machen.

Mit einem Koffer voller Schmutzwäsche und spannender Erlebnisse, aber eben auch mit dieser gelungenen Überraschung zum Ausklang der einwöchigen Ferienfreizeit konnten die Pfadfinder dann noch die letzten Kilometer von Hörsingen nach Behnsdorf zurücklegen.

Friedenslicht 2013

"Recht auf Frieden“
Auch  in  diesem  Jahr  kamen  wieder  die  Pfadfinderinnen  und  Pfadfinder  der
Deutschen  Pfadfinderschaft  Sankt  Georg  (DPSG)  und  des  Verbands  Christlicher
Pfadfinderinnen und  Pfadfinder  (VCP)  am  dritten Advent  in die  Dessauer PetrusKirche  zusammen,  um  die  Aussendung  des  Friedenslichts  zu  feiern.  Über  200
Pfadfinderinnen  und  Pfadfinder  feierten  den  Gottesdienst  zu  dem  Thema  „Recht
auf  Frieden“  zur  Erinnerung  an  das  65-jährige  Bestehen  der  Allgemeinen
Menschenrechte  der  Vereinten  Nationen.

Wir waren auch wieder dabei. Anders als beim letzten mal wurden in der angrenzenden Sporthalle geschlafen und in der Schule gemeinsam gegessen.

Vom Vorbereitungsteam war auch wie im letzten Jahr in Halle eine Stadtentdeckungstour geplant. Leider waren nicht alle Punkte erreichbar oder sie waren zu gut versteckt.

Den traditionelle Weihnachtsmarkt lies sich aber keiner entgegehen.

Hier noch das ein oder andere Bild aus Dessau.

Gut Pfad

Michael

Friedenlich2013 1 Friedenslicht 2013 2Friedenslicht 2013 3

Frühlingsbiking in Bad Helmstedt

Wernigerode im November

 

Kurz nach unserer Stammesversammlung verbrachten wir zum 2. mal ein Wochenende in Wernigerode.

Wieder waren wir in der Arche, diesem tollen Haus am Rande des Waldes.

Nach einem gemütlichen Freitagabend und einem genüsslichen Frühstück ging es am Samstagmorgen zu einem kleinen

Zielhike durch Wernigerode zum dortigen Schloss. Auf dem Weg dorthin galt es möglichst alle Zwischenstationen zu finden

und das erreichte zu dokumentieren. Auf dem Schloss wurden dann die vorher selbst gemachten Sandwiches verspeist.

essenwr13 1                                                             essenwr13 2

Nach der Ankunft im Haus wurde dann noch Kekse gegessen und sich ein wenig ausgeruht. Danach ging es nämlich weiter

mit einem Geländespiel.In der Zwischenzeit wurde Pizzas für das Abendessen vorbereitet, die später allen gut gemundet haben.

Bei der Abendrunde gab es dann nochdas eine oder andere zu lachen, aber seht selbst

laaf

Gut Pfad

Michael

 

Auftakt Strassensammlung und Waldspiele

Haldensleber Rundschau

Behnsdorfer Stamm wird zehn Jahre alt

Am 8. Januar 1941 starb der Begründer der Pfadfinderbewegung

Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfin­der, starb am 8. Januar 1941. Sein Lebenswerk wird auch in Behnsdorf umgesetzt, in dem ein­zigen Pfadfinderstamm im Landkreis Börde. Der Stamm „Fratres Tiliae" ist der zweitälteste im Landesverband Sachsen‑

Anhalt/Thüringen. In diesem Jahr feiert er seinen 10. Geburtstag.

Von Marita Builmann Behnsdorf •

Matthias Spenn, der Initiator, war Landes Jugend­pfarrer und hatte bei einer Beratung des Rings deutscher Pfadfinder das Metier etwas genauer kennengelernt. 2001 zog die Familie Spenn nach Behnsdorf, die Söhne waren im passenden Alter und hatten viele Freunde. So hat Matthi­as Spenn 2002 gemeinsam mit dem Verein Christlicher Junger Menschen aus Haldensleben eine Jungenfreizeit im Bül­stringer Wald organisiert. Zwei erfahrene Pfadfinder haben die Freizeit begleitet. Im Jahr darauf haben die Behnsdorfer das Sommerlager schon allein und 2004 wurde der Stamm gegründet."Wir haben viel Unterstützung von einem Stamm aus Wolfenbüttel bekommen.", erinnert sich Matthias Spenn. "Das waren 17- und 18-jährige, die wussten genau Bescheid. Sie haben auch das Material mitgebracht, denn wir haben ja ganz von vorn angefangen."

Matthias Spenn hat sich ganz bewusst dafür entschieden einen Pfadfinderstamm nur für Jungen aufzubauen, ob wohl auch Mädchen Pfadfinder werden können."Den Jungen fehlt es meist an männlichen Partnern. In den ersten Lebensjahren ihres Lebens, im Kindergarten und meist auch in der Schule, werden sie überwiegend von Frauen erzogen. Bei den Pfadfindern müssen die Jungen alles allein machen, sie müssen kochen, aufräumen, für Sauberkeit sorgen, also Arbeiten, die ihnen zu Hause abgenommen werden", sagt der Vater von vier Söhnen und einer Tochter. Für so machen Jungen sei das nicht so leicht.

10JahreFratesT

Stammesjubiläum 10 Jahre Pfadfinden in Behnsdorf

Als die ersten Jungen in Behnsdorf und Umgebung in ihren Hemden und mit blauen Halstüchern herumliefen, weckte das bei vielen Älteren Erinnerungen an die Zeit der Jungen Pioniere in der DDR. Doch inhaltlich unterscheiden sich die Mitglieder im Verband christlicher Pfadfinder (VCP) erheblich von den einstigen Pionieren.

Pionierarbeit leisteten die Behnsdorfer Pfadfinder dennoch, denn als sie sich vor zehn Jahren gründeten und später ihren eigenen Stamm "Fratres Tiliae" benannten, mussten sie erst einmal Neuland erschließen. Anregungen für ihre Arbeit holten sie sich von bereits bestehenden Pfadfindergruppen wie aus Wolfenbüttel, die 2003 zum zweiten Pfadfinderlager gemeinsam mit den Behnsdorfern in Danndorf angereist kamen.

Pfadfinder dürfen selbst entscheiden, was Spaß macht
"Fasziniert von den Pfadfindern war uns klar: Wir wollen auch so was machen", erzählte August Spenn anlässlich einer Feierstunde zum zehnten Geburtstag der Behnsdorfer Gruppe. Unterstützt vom damaligen Vikar Ernst Wachter und dem damaligen Landesjugendpfarrer Matthias Spenn fand sich eine kleine Truppe Jungen, die sich alle zwei Wochen trafen. Es folgte die Stammesgründung.

Der VCP ist ein sehr großer Verband, vielseitig und liberal. Weder gibt es starre Vorgaben noch feste Regeln. Gemacht wurde, was "wir unter Pfadfinden verstehen und worauf wir Bock hatten", blickte August Spenn zurück. Erfahrungen musste jede Gruppe für sich sammeln, für sich das beste und individuellste Paket finden, das allen gleichermaßen Spaß macht.

Als 2007 das Netzwerk VCP Mitteldeutschland ins Leben gerufen wurde, profitierte man voneinander, ohne seine ganz eigene Schiene aufzugeben. Heute treffen sich die Stammesmitglieder von "Fratres Tiliae" alle sechs Wochen, fahren gemeinsam weg, ohne Eltern, ohne viel Gepäck - in eine andere als die vorgegebene, voll zivilisierte Welt.

Ehrenamtiche unterstützen die Arbeit der Pfadfinder
Dann gilt es, seinen eigenen Schlafplatz zu schaffen, das Essen selbst zu machen und zu organisieren, dass einem nicht langweilig wird. "Wir gehen raus in eine Welt, wo Jungs singen und die Natur hautnah erleben. In eine Welt, in der Erwachsene eigentlich nicht so richtig was zu sagen haben. Denn wir sind Pfadfinder", beschrieb August Spenn in seiner Rede. Und das sei nur möglich durch eigenes Pfadfinden, dadurch seien sie "Fratres Tiliae" Behnsdorf, übersetzt die "Brüder der Linden". Im Stamm organisieren sich die Jugendlichen genau das, was sie erleben möchten, selbst. 

Seinen Dank richtete August an die im Laufe der Jahre wechselnden Stammesleitungen, angefangen mit Matthias Spenn, dann Franz, Tobias, Peter, Martin und jetzt Moritz und Jan. Dass es nicht ganz ohne die Erwachsenen geht, würdigte er mit einem Dank an Michael Herrmanns und Jochen Mechau, die das Pfadfinden ebenfalls für sich entdeckt haben und mit ihrer Fahrerlaubnis und allerlei Lebenserfahrung den Pfadfindern stets mit Rat und Tat zur Seite standen und stehen.

Seinen Dank galt auch der Kirchengemeinde Behnsdorf, allen voran Pfarrerin Esther Spenn, die dafür sorgte, dass finanzielle Zuwendungen dem Pfadfinderstamm zuerst bei Aufbau und später zur Durchführung gemeinsamer Aktionen zuflossen.

In seinem Grußwort würdigte Superintendent Uwe Jauch vom Kirchenkreis das Engagement der jungen Pfadfinder und spornte zum Weitermachen an. Musikalische Grüße gab es unter anderem vom Nachbarstamm aus Mieste.

Zum Netzwerk gehören Gruppen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Sie können sich untereinander austauschen, sich besuchen oder einfach nur gemeinsam etwas unternehmen.

Landeslager 18.-22. August 2013 in Zichtau

lala2013
Rund  100  Pfadfinderinnen  und  Pfadfinder  aus  Sachsen-Anhalt  und  Thüringen
trafen  sich  im  August  zum  Landeslager  des  VCP  Mitteldeutschland  auf  dem  Gut
Zichtau in der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts.
Passend  zur  historischen  Bedeutung  der  Altmark  als  Handelsregion  standen  die
vier  Tage  des  Lagers  unter  dem  Motto  „Der  Altmärkische  Hansebund  -  werde
reich  und  mächtig!“.  In  einem  großen  Geländespiel,  das  sich  durch  das  ganze
Lager  hindurch  zog,  schlossen  sich  die  Teilnehmenden,  die  aus  neun  Stämmen
angereist  waren,  zu  sechs  Hansestädten  zusammen,  die  verschiedene  Rohstoffe
wie Getreide, Salz oder Gold produzieren konnten. Durch geschickten Handel der
Hansestädte  untereinander  konnten  die  Städte  mit  prächtigen  Bauwerken
verschönert  werden.  Ziel  der  einzelnen  Hansestädte  war  es,  in  einem  der
Bereiche  Prestige,  Kultur,  Soziales  oder  Einwohner  den  anderen  Städten
überlegen  zu  sein.  Um  ihre  Stadt  zur  bedeutendsten  Hansestadt  werden  zu
lassen,  hatten  die  Einwohner,  Bürgermeister,  Händler  und  Baumeister  mit
einigen  Schwierigkeiten  wie  Piratenangriffen,  Hungersnöten  und
Steuererhöhungen  des  Kaisers  zu  kämpfen.  Am  Ende  des  Lagers  konnte  jedoch
jede Hansestadt stolz auf ihre Entwicklung sein.

Neben  dieser  großen  Spielidee  hatten  die  einzelnen  Einwohner  der  Städte  auch
die  Möglichkeit,  ihren  privaten  Reichtum  durch  Lösen  von  Aufgaben  auf  einem
Postenlauf, Aktienhandel oder die Übernahme von Küchen-  oder Putzdiensten zu
vermehren.  Auf  einem  täglich  stattfindenden  Markt  konnte  das  verdiente  „Geld“
gegen  Kekse,  Marmelade  oder  Massagen  eingetauscht  werden.  Manch  einer
verlor sein gesamtes  Geld  beim Glücksspiel, andere verdienten  sich durch einen
eigenen  Marktstand  etwas  dazu.  Der  reichste  Teilnehmer  konnte  am  letzten
Abend  glücklich  ein  Paket  Erbsen,  die  uns  als  Lagerwährung  dienten,
entgegennehmen.
An  einem  Workshoptag  bestand  die  Möglichkeit,  ein    eigenes  Messer  zu
schmieden,  bei  der  „Kräuterfrau“  des  Gut  Zichtaus  leckere  Suppe  zu  kochen,
mittelalterliche  Volkstänze  auszuprobieren  oder  aus  Seil  eine  Brücke  über  einen
Fluss zu bauen.
Den  krönenden  Abschluss  des  Lagers  bildete  der  Bunte  Abend  in  unserem
Jurtendom.  Die  Stämme  gestalteten  ein  abwechslungsreiches  Programm,  die
erfolgreichsten  Hansestädte  wurden  geehrt,  es  gab  ein  Festmahl  mit  Spanferkel
und natürlich einen großen Singeabend mit unserem neuen Landesliederbuch.
Nach  einem  Gottesdienst  am  letzten  Tag  des  Lagers  konnten  die  Teilnehmer
voller  neuer  Eindrücke  und  glücklich  über  viele  neue  Freundschaften  den
Heimweg antreten - viele zählen schon die Tage bis zum nächsten Landeslager in
zwei Jahren.

(Aus dem Jahresbericht des VCP Mitteldeutschland)