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Das Lager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Mitteldeutschland

                                                            steht unter dem Motto
                                                     "Bonifatius und die Germanen"


Mehr als 80 Kin- der, Jugendliche und Betreuer aus Thüringen und Sachsen-Anhalt haben auf einer
Wiese bei Behnsdorf das Landeslager aufgebaut.
Gastgeber sind die Scouts des Stammes "Fratres Tiliae" aus Behnsdorf.

 

Behnsdorf. Geheimnisvolle Pfeile und Zeichen weisen am Ortsausgang von Behnsdorf den Weg. Auch wer kein Pfadfinder ist, kann so das
Landeslager des Verbandes christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Mitteldeutschland finden. Ein ungewöhnlicher Blick ist das Dorf aus
mehr als zehn Jurten mitten auf einer Wiese zwischen Behnsdorf und Flechtingen. Unter dem Motto "Bonifatius und die Germanen" sind 90 Pfadfinder
im Alter von 10 bis 50 Jahren zusammen gekommen. Ein Duft der großen freien Welt aus Heu, Lagerfeuer, Wildschweinbraten - Natur pur - liegt in der Luft.

In ihrer Jurte proben die Behnsdorfer Pfadfinder, die Gastgeber des Landeslagers, ihren kulturellen Beitrag für das Abschlussfest.

Foto: Anett Roisch

In ihrer Jurte proben die Behnsdorfer Pfadfinder, die Gastgeber des Landeslagers, ihren kulturellen Beitrag für das Abschlussfest.

Nadine Dittmann, Bildungsreferentin im VCP Mitteldeutschland, erklärt: "Der Bonifatius kam aus England und hat viele Germanen zum Christentum bewegt.
Und so kam es eben, dass viele Germanen dem Bonifatius gefolgt sind." Seinem Ruf folgen nun die Kinder und Jugendlichen bei Geländespielen.
Doch zuvor finden Pfadfinderworkshops zum Feuermachen, Kartenlesen oder Knotenbinden statt. Alles geschieht in Vorbereitung auf das ganztägige Geländespiel.

"Verschiedene Gruppen werden an verschiedenen Stellen ausgesetzt. Sie müssen mit Karte und Kompass zu einer Kirchruine finden.
Ausgesetzt werden - klingt gefährlich, ist es aber nicht. Alle Pfadfinder sind inzwischen wieder angekommen. Ehrensache - denn schließlich
steckt im Namen Pfadfinder - den Pfad finden drin!", freut sich Nadine Dittmann und begrüßt den Landtagsabgeordneten Ralf Geisthardt,
der den Germanen Getränke als Gastgeschenk überreicht.

"Die Jurten entstehen aus Stangen und viereckigen Zeltbahnen und können in unterschiedlichsten Formen aufgebaut werden.
Zum Beispiel als Gruppenzelte mit einem Feuer in der Mitte", beschreibt die Bildungsreferentin, während sie ihre Einkäufe auspackt.

"Pfadfinden ist eine besondere Form der Kinder- und Jugendarbeit. Erfunden wurde es vor mehr als 100 Jahren von dem ehemaligen englischen
Armeegeneral Sir Baden Powell. Er kam zu der Einsicht, dass es, statt Soldaten aufeinander zu hetzen, sinnvoller ist, das Gute in ihnen zu entwickeln
und sie zum Finden ihres eigenen Wegs zu ermutigen", erklärt Matthias Spenn, Vorsitzender der Pfadfinder-Landesleitung. Der Behnsdorfer betont:
"Nicht Erwachsene machen etwas für die Kinder und Jugendlichen, sondern sie finden selbst heraus, was in ihnen steckt und was sie tun wollen."

Lernen, Demokratie zu praktizieren

Steffen Weusten aus Gerbstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz und Hans Spenn aus Behnsdorf gehören zum Leitungsteam des Lagers.
"Das Grundprinzip der Pfadfinderjugendarbeit ist ja, dass Jugendliche die Treffen selbst organisieren und lernen, Demokratie zu praktizieren",
erklärt Weusten. "Es geht im Besonderen bei unserem Lager um den Austausch der verschiedenen Stämme. Das wir uns kennen lernen und voneinander lernen",
ergänzt der 20-jährige Hans Spenn.

"Verantwortung für sich und für andere und für die Natur ist wichtig", weiß Weusten. "Schön ist es, dass wir hier unser eigener Herr sind.
Man sieht in diesem Jahr, dass unsere Gemeinschaft wächst, denn in den Lagern, die wir zuvor durchgeführt haben, waren längst nicht so viele Teilnehmer",
sagt Hans Spenn und bedankt sich bei Jochen Dettmer, der seine Wiese gemäht hat und auch einen Wasserwagen bereitgestellt hatte.
Lobende Worte gehen auch an den Behnsdorfer Bäcker, der auch den Wildschweinbraten in seinen Backofen geschoben hatte.
Und Familie Buschard spendiert Tomaten zum Abendessen.

Bei den Pfadfindern kommt auch der Spaß nicht zu kurz. "Wir hatten nach der ersten Nacht auf einem Zelt ein Fahrrad gefunden. Manchmal verschwindet
auch die Fahne eines Stammes und wird an einem ganz anderen Ort wieder gefunden", feixen die Gastgeber. Abends sitzen die Pfadfinder am Lagerfeuer.

"Ja, dass sich jemand verliebt, kann schon vorkommen. Aber nachts liegt jeder in seinem Zelt", heißt es bei den Jungs. Auch die Mädchen schwärmen:
"Pfadfinderlager - das ist nicht nur Abenteuer. Es ist schön, hier mitten in der Natur zu sein und neue Freunde zu finden", sagt die 13-jährige Sarah Stassen aus Magdeburg.
"Es ist toll zu erleben, dass man auch einmal ohne Strom auskommt", beschreibt ihre gleichaltrige Freundin Christiana Tropartz.
"Das Attraktive für die Kinder ist, dass ihnen hier viel Freiraum gelassen wird, sich selbst zu entfalten", weiß Christel Schwerin, Gemeindepädagogin aus Mieste.

Plötzlich bläst Matthias Spenn in sein Posthorn aus dem Jahr 1914, das er in London auf einem Flohmarkt erstanden hat. "Alle kommen zum Gruppenfoto!",
heißt es, bevor es für jeden eine große Portion vom Wildschweinbraten gibt.

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Leben wir im Mittelalter – Pfadfinder-Jungencamp 2011

Am Sonntag, dem 10.07.11, war es endlich wieder soweit! Die Jungs des VCP- Pfadfinderstammes Fratres Tiliae aus Behnsdorf
und andere, die Lust hatten, trafen sich um 9.00 Uhr an der Kirche in Behnsdorf, um gemeinsam ein fünftägiges Pfadfinderlager zu gestalten.

Der Bus war pünktlich und so konnte die vierstündige Busfahrt starten, die zum Zielort Schwarz, ein Ort, der an einem See der „Mecklenburgischen Kleinseeenplatte“ lag, führte. Kaum dort angekommen wurde das Lager mit sieben Kohten und einer Jurte auf dem etwas enttäuschenden Lagerplatz aufgebaut.

Das Wetter spielte zwar am ersten Tag mit, doch schnell wurde es windig und regnerisch, was aber dennoch nicht die Stimmung vermiesen konnte. Mit viel Gesang wurden die Morgen und Abende geprägt, mit ebenso viel Freizeit die Vor- und Nachmittage, meistens an der schönen Badestelle des Campingplatzes.

Die fünf Tage waren aber nicht nur ein Zuckerschlecken, denn es gab auch ein großes „Lagerspiel“, das über die fünf Tage dauerte. Die fast vierzig Teilnehmer gehörten sechs Gruppen an, jede Gruppe schlief in einer Kohte. Die Gruppen bekamen jeweils fünfzig Schwarztaler (so hieß das extra hergestellte Lagergeld) als Startkapital. Damit sollten sie Gewinn machen. Dies gelang mit Hilfe der Einnahmen der Gruppen, die alle eine Zunft waren und mit ihren Produkten und Leistungen Geld einnahmen. Es gab sechs Gruppen od. besser gesagt Zünfte:
die Bäcker, die jeden Tag sieben Brote zum Abendbrot selbst backen und an die anderen Gruppen verkaufen mussten, die Holzfäller, die mit Brennholz ihr Geld verdienten, die Handwerker, die mit Lagerbauten ihre Schwarztaler einnahmen, die Latrine, die die Toilette sauber hielten und so Geld verdienten, die Sitte, die für die Ordnung auf dem Platz sorgten und für jede Verachtung gegen die Lagerordnung Geld einnahmen. Außerdem gab
es die Gaukler, die mit Theater, Glücksspiel und Musik ihr Geld eintrieben und abends für Unterhaltung sorgten. Geld konnte aber auch mit dem Sieg eines Pfadfinderlaufs verdient werden, der am Donnerstagnachmittag stattfand.

Zum Schluss gab es natürlich auch einen Lagersieger, nämlich die Bäcker, die mit insgesamt 132 verdienten Schwarztalern, aber dafür mit durchschnittlich auch am meisten Arbeit, verdient gewonnen haben!

Trotz des teilweise kalten und regnerischen Wetters war es ein sehr tolles Jungencamp, das mit Sicherheit mit
den vorherigen mithalten kann!                         

Die Bilder zu unserem Kamp könnt ihr hier sehen.
Karl Spenn                                          

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Zivilcourage lernen und üben

 

So oder so ähnlich war das Motto unseres diesjährigen Jungencamp. Wie jedes Jahr zogen 40 Jungen aus dem Umkreis von Behnsdorf für 5 Tage auf einen Lagerplatz, um dort ohne Strom und in schwarzen Zelten ohne Boden zu leben. Dieses Jahr waren wir wieder auf dem Bundeslagerplatz des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfindern (VCP) in Großzerlang. Das liegt bei Fürstenberg auf der Mecklenburgischen Seenplatte.

Diesen Platz teilten wir uns wieder mit anderen Pfadfinderstämmen. Das konnte auch sehr viel Freude bringen aber auch Konflikte, die nicht so erwünscht waren.

Aber nicht desto trotz hatten wir viel Spaß, denn es gab jeden Tag blauen Himmel, sodass wir auch eine kleine Paddeltour machen konnten.

Nach den vielen Badepausen hatten wir auch ein paar thematische Einheiten zum Thema Zivilcourage gemacht. Dort lernte man Gewalt einzuschätzen und zu vermeiden und andere wichtige Dinge, die für eine friedliche Umwelt wichtig sind.

In diesem Schuljahr werden die Pfadfinder noch oft unterwegs sein, so dass die Gemeinde sie auch mal zu Gesicht bekommt.

Hier sind auch die Bilder zu unserem Lager.

August Spenn

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VCP Bundeslager 2010 in Almke: 28. Juli – 01. August

 

Als zweites großes Highlight neben unserem gemeinsamen Jungscamp, am Anfang der Ferien, war in diesem Jahr wieder das Bundeslager angesagt, was leider nur alle 4 Jahre stattfindet.

Am Mittwoch, dem 28. Juli 2010, trafen wir uns gegen Mittag in Behnsdorf, wo wir dann in 2 Autos mit Hans und Franz als einzige „Erwachsene“ den Weg nach Almke antraten.

Dieses Mal hatten wir mit nicht einmal 30 Kilometern sicherlich fast die kürzeste Anreise.

Mit dabei waren Lucas, Sexi, Peter, August, Karl, Moritz, Hagen, Hans und Franz.

Das Bundeslager war in mehrere Teillager unterteilt. Das Teillager, was wir uns mit Sachsen und Thüringen teilten, hieß Neustadt.

In Neustadt angekommen, hieß es dann erst einmal unsern Platz zu finden, wo wir unser Lager aufstellen konnten. Danach überlegten wir wie man aus 3 Khoten und einer Jurte etwas Spektakuläres zusammenbauen kann. Der Platz war  voll mit riesigen Jurten und vielen anderen starken Bauten (siehe Bilder). Mittlerweile waren dann auch unsere Lagermitbewohner aus Dähre angekommen und bauten ihre Jurte auf.

Dann wollten wir uns noch schnell Essen holen, was sich später allerdings als etwas schwierige und deutlich zeitaufwendigere Angelegenheit entwickelte als erwartet.

Es hat allen geschmeckt und wir wissen jetzt auch, wie viel Mühe und Zeit es braucht so schöne Gerichte zusammen zu stellen. Ein Lob an dieser Stelle an unseren Starkoch Michael, der aufgrund von Arbeit leider verhindert war.

In der ersten Nacht ist dann gleich unsere Konstruktion auf eine Probe gestellt worden, da der Wind doch ziemlich kräftig war. Am nächsten Tag aßen wir mit unseren „fleißigen“ Freunden aus Dähre Frühstück. Wir erledigten ein paar Aufgaben, bevor es am Abend zur Eröffnung des Bundeslagers ging. Aus allen Richtungen kamen die Scouts. Dort hat man dann das erste Mal gesehen wie viele Leute es eigentlich waren. Leider bekam man aufgrund  technischer Probleme von der Eröffnungsrede des Bundesvorsitzenden nicht viel mit.

Erst als das Lagerlied erklang, war wieder etwas über die Lautsprecher zu hören. Mit unserem Schalalalala gaben wir dem Lied eine Behnsdorfer Note.

Unsere Zeltkonstruktion überstand eine weitere Nacht und am nächsten Morgen meldeten wir uns erst einmal offiziell an.

Nachdem wir alle bürokratischen Dinge erledigten, nahmen wir an einem der zahlreich angebotenen Workshops (von Teilnehmern für Teilnehmer) teil. Hierbei handelte es sich um „Nutella vs Marmelade“ und man kann es kaum glauben, wir kochten unsere eigene Marmelade!!!!

Aufgrund sehr hoher Temperaturen gingen wir fast jeden Tag in das nahe gelegene Freibad, wo wir unsere Volleyballqualitäten erst einmal wieder unter Beweis stellten.  Am Tag darauf haben wir auf Wunsch der Teillagerleitung eine ziemlich coole Minigolfanlage gebaut, die wir am nächsten Tag leider schon wieder abbauen mussten. Samstagabend konnten wir bei einem Singe Wettstreit zeigen was wir musikalisch drauf haben. Mit dem schwungvollen Lied „Am Ural“ begeisterten wir die Menge und Mr. Dämpf forderte alle auf mitzutanzen. Unser Beitrag wurde mit viel Applaus honoriert. Wir hätten den Sieg verdient, sagten die meisten Zuschauer, leider war die Jury anderer Meinung.

Am Sonntagmorgen, nach dem Gottesdienst, hieß es für uns Sachenpacken und Abschied nehmen.

 

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es schade war, dass wir am Sonntag schon wieder abreisen mussten.

 

Wir hoffen auf eine längere Teilnahme beim nächsten Bundeslager in 4 Jahren.

Dann bis zum nächsten Wochenende.

Bis dahin Gut Pfad

 

Peter Mechau

 

Die wenigen eigenen Bilder könnt ihr hier sehen.

Herbstlager 2008

Aus dem Lagerbuch eines fröstelnden Teilnehmers

Tag 1 : 17:00 Uhr Ankunft in einem kleinen Ort/Zeltplatz bei Thale. Die Gruppe aus Behnsdorf schaffte es kaum allen „Hallo“ zu sagen und baute sofort ihre Koten (2) auf.
Es klappte hervorragend. Beispielhaft gingen alle Behnsdorfer ans Werk und zeigten allen schon Angekommenen und Neuankömmlingen wie Koten stehen müssen.

Verzweifelt von ihrem eigenen Werk schauten sie nicht wenig neidisch auf unser (in nur 10 Minuten gefertigtes) Resultat.

Aber, pfadfinderisch wie wir sind, halfen wir allen Übrigen beim Aufbau von Koten und Jurten. Diese Prozedur zog sich bis spät in die Nacht hin und zum Schluss stellten wir fest, dass alle zusammen in unserem Übereifer ein paar Koten zu viel aufgebaut haben. Gegen elf waren die Lagerköche soweit das Abendbrot zu servieren. Im Dunkeln und bei gefühlten Minusgraden aß jeder seine 2 Stullen und sah zu dass er/sie in seinen/ihren Schlafsack kam um dort festzustellen, dass es dort noch kälter war.

Keine Rücksicht auf Verluste dachte sich jeder und versuchte irgendwie einzuschlafen. Da unsere Erfahrungen mit Campen im Herbst sehr gering sind, beobachteten wir eifersüchtig die Ideen unserer Nachbarn, die alte Waschmaschinentrommeln als Feuerschalen im Zelt nutzten.

Morgenandacht

Tag 2 : Nach einer durchzechten Nacht ging es schon 7:30 Uhr zum Morgensport. Dieser bestand aus diversen Fangespielchen rund um die Zelte. Dabei steckten uns die Müdigkeit und die Kälte noch tief in den Knochen.
„Munter“ fuhren wir mit einer kleinen Morgenandacht fort und anschließend gab es „lecker“ Frühstück.

 Als bald ging es zum ersten Programmpunkt über. Der Lagerausbau mit einer Jurtenburg, Holzhohlen und Lederbasteleien. Alle Morgenrunde HerbstlagerAngebote, die frei wählbar waren, kamen gut bei den Teilnehmern an und die langsam über den Baumwipfeln hervorkommende Sonne stärkte und beglückte die Gemüter.

Doch viel Zeit blieb uns nicht die Sonnenstrahlen zu genießen, da das Mittagessen anstand. Nach dieser Stärkung ging es thematisch weiter.

„Aus 2 mach 1“ war das Motto des zweiten gesamt-mitteldeutschen-Lagers. Die neuen bzw. aufgefrischten Erkenntnisse über die Teilung und die Vereinigung Deutschlands, sowie über die Vereinigung dreier Bundesländer (Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen) zum VCP-Mitteldeutschland wurden mit einem Geländespiel vertieft.
Dieses kam bei allen Teilnehmern sehr gut an und dauerte ca. 2 Stunden. Im weiteren Tagesplan standen Freizeit, Lederbasteleien und Mahlzeiten, wobei wir das Abendbrot schon in der AbenddämmerungGeländespiel

einnehmen konnten.

 

Weiterer Abendverlauf: siehe Abend 1

Letzter Tag: Morgen: siehe Tag 2 Nach dem Frühstück ging es zum Höhepunkt des Lagers: dem Haik (hier: Wanderung mit Selbstversorgung). Dazu wurden mehrere kleine Gruppen, nach dem Alter sortiert, aufgestellt und dementsprechend das Ausmaß der zu wandernden Strecke. Teile von uns wanderten nach Thale und mussten dort bestimmte Aufgaben erledigen. Besonders war auch unser Mittagessen, bestehend aus einem Tütengericht auf einem Gaskocher zubereitet in Mitten des Stadtparks. Als wir wieder im Lager angekommen waren packten wir in Windeseile unsere Sachen zusammen und verabschiedeten uns von allen. Einen Tag vor den ganz hart gesottenen (dem Rest), die wohl noch einen sehr schönen Tag mehr hatten. Zu Hause duschten/badeten wir uns erst einmal stundenlang warm und waren erfüllt von all den Eindrücken und erwarten gespannt das nächste Lager des VCP-Mitteldeutschland!

 Gruppenbild Abschied

Unser Wald

Unser Wald

Seit dem letzten Treffen am 08.05.2010 ist unser neues Waldgrundstück eingeweiht.

Ein zwei Wochen davor haben wir mit einer kleine Aufräumaktion schon einmal für Platz zum

Aufbau unserer Zelte gesorgt.

Weitere Bilder kann du hier sehen.

Auch die Bilder vom Wochenende werde ich demnächst hier verlinken.

Erst einmal Gut Pfad

Michael

Herbstlager 2009

Das Herbstlager bzw. das Landeslager 2009 fand in Coswig/Anhalt auf dem Gelände eines Kanusportvereins statt.

Schon die Fahrt dorthin war ein Abenteuer. Es schüttete wie aus Eimern und auf der Autobahn oder nachher auf den Landstraßen

war wenig bis nichts zusehen von der Straße. Aber wir sind heil angekommen und hatten unseren Spaß dabei, bei der Ankunft

die anderen zu beoachten. Diese hatten mitten im Regen ihre Zelte aufgebaut und waren dementsprechen nass (Dorothea!!!).

Mit unserer Ankunft schien auch wieder die Sonne.

Nach schnellen Aufbau in ungewöhnlicher Formationen unserer Zelte, ein Abendessen im Dunklen endete der erste Abend bei

einer Runde am flackernden Feuer.

Am nächsten Morgen ging es zu eine Veranstalltung nach Wörlitz zu einem Geländespiel mit dem Titel "Bibelturm".

Auch dort hatten wir viel Spaß. Ich sage nur Ausdruckstanz!!!!

Am Abend wurde dann Doroteh noch offizell eingeführt und wurde wieder viel gesungen ...

Die Bilder davon könnt ihr hier sehen.

Diese Lager an der Elbe war sehr schön, vielleicht ein wenig kurz.

Bis zum nächstenmal

Gut Pfad

Michael

Unser Wald die 2.

 

Man hatten wir ein Glück.

Am vorletzten Wochenende vom 20.08. - 22.08. waren wir endlich mal wieder in unserem Wald und man

was war das für ein geiles
  Wetter und das in unserem Wald, ein wirklich schönes Stücken Wald ...

Am Freitag hatten wir uns pünktlich um 17.00 Uhr getroffen und sind von unserem Treffpunkt zu Fuß in den Wald

gegangen. Nach dem aufbauen der Zelte, war uns ziemlich heiß geworden. Deshalb ging zur Abkühlung danach

noch in die Holzmühle, Abendessen im Dunkeln am Feuer und unsere Lieder ... was braucht man mehr.

Am Samstag ging es dann auf einen Tageshajk. Zwei Gruppen bewegten sich auf unterschiedlichen Wegen

zu unserem Ziel, dem gemeinsamen Mittagessen, aber nicht ohne für den Rückweg Aufgaben für die andere

Gruppe zu hinterlassen. Trotzdem oder wegen dem guten Wetter hat es allen viel Spaß gemacht. Natürlich wurde auch

nach der Rückkehr wieder der Weg zu Holzmühle eingeschlagen.

Nach weiteren Nach mussten wir am Sonntag morgen leider wieder den Rückweg antreten.

Hoffenlich gibt es bald ein nächstesmal

Gut Pfad

Michael


Leben zwischen Schwarz und Weiß - Südafrika

Trommeln

Südafrika weckt immer wieder Interesse - 2008 wird einer der bedeutendsten lebenden Politiker der Erde zum 90. Geburtstag geehrt: Nelson Mandela. Er kämpfte geben die Unterdrückung der Schwarzen in dem südafrikanischen Apartheidregime, war 28 Jahr in Haft, dann erster schwarzer Präsident Südafrikas und ist bis heute als Versöhner engagiert. Südafrika, die "Regenbogennation", wird 2010 auch Gastgeber der FIFA-Fußball-WM. Mit diesem Land beschäftigten sich 38 Jungen und Männer zwischen 7 und 50 Jahren beim Pfadfinder-Jungencamp vom 11.07. - 16.7.2008 in Spreenhagen. Mitten im Wald am Forsthaus Kribbelake konnten wir schöne Tage verbringen, auf dem Feuer kochen, Holz hacken, das Trommeln auf afrikanischen Trommeln von dem afrikanischen Trommler Mark Kofi Asamoah erlernen und selbst Trommeln bauen, Fußball spielen, auf der Spree Kanu fahren und in der Spree baden ...

In diesem Jahr  waren viele Jungen noch recht klein und nahmen zum ersten Mal am Camp teil. Da bewährte es sich, dass wir ein großes zuverlässiges Mitarbeiterteam waren - zehn Jungen zwischen 12 und 18 Jahren bereiteten das Camp gemeinsam vor und gestalteten auch die thematische Arbeit: August, Peter, Martin, Maximilian, Lucas, Robert, Hans, Tobias und Tobias sowie Franz. Sieben von Ihnen waren auch die Leiter der sieben Gruppen, in die die Teilnehmer eingeteilt waren und die wie Familen zusammen in den Kothen wohnten. In bewährter Wiese wurden sie unterstützt von Jochen Mechau aus Flechtigen, Michael Herrmanns und Matthias Spenn aus Behnsdorf.

Ein besonderer Dank gilt Thomas Weber, dem gastgebenden Förster und den Busunternehmen Drömling-Reisen, Heider-Reisen und Schulz-Reisen, die kurzfristig den ausgefallenen Bus ersetzten.

 Mark Kofi Asamoa

Auf den Spuren großer kleiner Helden

 

Vom 26.06. bis zum 01.07 fuhren 41 Jungen und „junge“ Männer im Alter zwischen 5 und 51 aus Behnsdorf und der weiteren Umgebung im Altkreis Ohrekreis zum jährlich stattfindenden Jungscamp.

Diesmal zog es sie nach Großzerlang auf den Bundeszeltplatz des „Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ (VCP). 

Kothen 2009

Als wir nach einigen Umwegen (der Busfahrer fand kurz vor dem Ziel nicht gleich den richtigen Pfad) angekommen waren, bauten wir erst einmal unsere kleinen schwarzen Zelte (Kothen) auf. Vorher wurden die Teilnehmer per Los in sieben Gruppen eingeteilt, in denen sie in den fünf Tagen Aufgaben und Nachtwachen übernehmen mussten. In dieser Zeit musste Holz gehackt werden für das Feuer, das zum Kochen genutzt wurde und die einzige Energiequelle des Lagers war. Außerdem mussten die Teilnehmer das Essen vorbereiten, den Platz säubern und neue Ideen zur Verschönerung des Platzes verwirklichen. Dabei wurde nur Bauholz und Strick benutzt, wie es richtige Pfadfinder machen, da unter den Jungs auch 23 Pfadfinder des VCP Behnsdorf mitgereist sind.

Das Camp war vorher von zwölf Mitgliedern des Leitungsteams geplant worden. Sie hatten auch das Thema „Helden“ vorbereitet. Dabei wurden Helden behandelt wie Martin Luther King, Janusz Korczak, Oskar Schindler und Mahatma Gandhi.

In der Freizeit mussten die Kinder ihre Tagesaufgaben erledigen, die täglich von sieben Jury-Mitgliedern bewertet wurden. Aber sie mussten nicht nur Arbeit erledigen, sondern konnten sich  auch im Wasser des Canower Sees vergnügen. Wenn der „KIOKS“ offen hatte, konnten sie sich für 1,30€ einen noggern oder für ihr ganzes Geld Sticker kaufen.

Es herrschte eine sehr gute Stimmung und die Meisten, die dieses Jahr mit kamen, freuen sich schon jetzt auf nächstes Jahr.Lagerfeuer 2009

Abends wurden viele Lieder gesungen, die auf der Rückfahrt jeden Müden im Bus wach machten und für gute Laune sorgten.

Als wir in Behnsdorf mit vielen Eindrücken wie neuen Spanisch Kenntnissen (Los Kenntnissos) ankamen, waren wir froh, unsere Familien wieder zu sehen und endlich mal wieder in einer Dusche zu stehn.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr.

Gut Pfad!

Peter Mechau und August Spenn

 Jungencamp 2009

Jungenfreizeit 2007 in Kamern

Die 30 Jungen zwischen 8 und 17 Jahren, die zum 6. Pfadfinder-Jungencamp 2007 unterwegs waren, haben einiges von der Geschichte und Gegenwart Chinas gehört, besonders von den Dynastien Qin, Han, Song, Tang und Ming. Außerdem haben sie über zweieinhalb Tage einen Einführungskurs in Chen-Taiji, eine ostchinesische Kampfkunst, erhalten. Das Camp wurde in Kamern bei Havelberg aufgeschalgen. Gekocht wurde auf offenem Feuer, nachts hatten die Jungen Nachtwache mit wilden Erlebnissen, die sie in einem Nachtwachbuch auschrieben. Es gabe Regen, Sonnenbrand und Sturm, ein klein wenig Heimweh, aber sehr viel gute  Laune und ein gutes Miteinander.

"Abends saßen wir einem Kreis zum Abschluss des Tages zusammen, konnten sagen, was gut und nicht so gut am Tag war, sangen den 'Mond' und der 'Der Herr segne dich' und beteten zu Gott für eine behütete Nacht", berichteten die Teilnehmer. In diesem Jahr wurde so viel gesungen wie noch nie - abends am Feuer zur Gitarre.

Besonders hevorzuheben ist, dass das Camp nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt wurde. Sie haben alles in ihrer Freizeit vorbereitet. Da die älteren Mitarbeiter, die 16- bis 17- Jährigen langsam herauswachsen, haben sie die nächste Generation, die 13- bis 15- Jährigen schon angeleitet und auf ihre Aufgaben vorbereitet. In diesem Jahr feiern die Pfadfinder weltweit ihr 100-jähriges Bestehen. Für die Pfadfinder aus Behnsdorf war das Camp ebenfalls eine gelungene Jubiläumsveranstaltung. 

Abschlussbild Kamern